Warum Impro das Schönste auf der Welt ist

Was ist Impro?
In diesem Text möchte ich Dir erklären, warum für mich Improvisationstheater eine der schönsten Sachen auf der Welt ist.
Auch wenn man nicht vorhat, auf einer Bühne zu stehen, Szenen zu spielen, oder Schauspieler zu werden.

Bei Impro geht es darum, ein Wagnis einzugehen. Allerdings tust Du dies in einem Umfeld, das Dir hierfür größtmögliche Sicherheit bietet – das Dich auch auffangen kann, wenn es mal nicht so funktioniert.
nothing goes right Insofern ist Impro ein tolles Übungsfeld für das Leben; denn wir finden uns immer wieder in Situationen wieder, wo wir unsere wunderbaren, in Ruhe ausgedachten Pläne über Bord werfen müssen, um uns schnell auf eine neue Situation einzustellen.

Impro ist so vieles auf einmal: man trainiert seine Spontaneität, konstruktives Arbeiten, vorwärts zu gehen statt sich mit zu vielen Fragen aufzuhalten. Man lernt, eigene Ideen loszulassen und sich auf andere Menschen einzustellen. Impro hilft, die eigene Kreativität und die Lust am Spielen wieder zu entdecken, und zu kultivieren.

Wir lernen, uns in Situationen wo wir vor Menschen sprechen sollen, wohler zu fühlen. Geschichten zu erzählen. Ja zu sagen und unserer Intuition zu vertrauen.

Ja, aber was genau macht man da?

Um ehrlich zu sein ist es beim Improvisations-Theater wie bei manch anderen, sehr schönen Sachen: wenn man versucht, es theoretisch zu erklären, geht das zwar – aber irgendwie verpasst man das, was die Faszination, den Zauber, und den vielen Spaß ausmacht.
Oder hast Du schon mal versucht, einem Außerirdischen zu erklären, warum Sex so schön ist? Wieso das Singen oder Musizieren mit anderen Menschen so etwas Bewegendes ist? Warum Deine Lieblingsspeise so lecker, oder ein Witz so lustig ist? Ein bisschen was von all diesen schwer erklärbaren Freuden macht die Faszination aus, die in Impro steckt.

Stell Dir dazu noch die Befriedigung vor etwas zu wagen, und es zu meistern. Das schöne Gefühl wenn man etwas gesehen oder getan hat, was einen emotional bewegt, und – habe ich das schon erwähnt? Es macht einfach verdammt viel Spaß.

„Play is the highest form of research“
Albert Einstein

Immer noch nicht ganz überzeugt? Noch ein paar Argumente und Ideen gefällig?

Man braucht für Impro nichts, außer sich: Seinen Körper, seinen Kopf, seinen Bauch. Und kann damit endlose Stunden an Spaß, lehrreichen Erfahrungen, Unterhaltung und Entwicklung erleben.
Zugleich ist es ein Handwerk, in dem es eine unglaubliche Vielfalt an Techniken zu erlernen gibt; jede Einzelne ist auch für das „restliche Leben“ sinnvoll und wichtig – ob für die persönliche Entwicklung oder im Beruf.
Jeder Mensch findet darin ein wunderbares Übungsfeld und kann Erfahrungen machen, die der Persönlichkeits-Entwicklung dienen: lernt der eine, über seinen Schattten zu springen, und sich etwas zu trauen, so wird die andere lernen, sich zurückzunehmen und auch mal andere vorzulassen.
Lernt Anna, ihren Ideen zu vertrauen, so lernt Maria, eine Idee auch mal wieder aufzugeben. Hans hat gelernt, dass er vor seinen Vorträgen nicht immer so nervös sein braucht. Und Michael versteht jetzt besser, warum ihm manchmal keiner zuhört. Matthias hat gelernt, hie und da die Kontrolle abzugeben. Und Sarah, dass sie ein ganz toller Riese sein kann, wenn sie möchte. Das hat ihr bei einem Bewerbungsgespräch sehr geholfen. Was kannst Du lernen? Finde es heraus, wenn Du möchtest. Ich bin überzeugt, da gibt es etwas.

Mittel- und langfristig ist das Ziel natürlich schon, Szenen zu spielen. Der Weg dorthin hat jedoch viele schöne Stationen, und bei jeder gibt es viel zu entdecken und viel zu lachen – auch wenn man kein Schauspieler werden möchte.

Um mit Impro anzufangen, muss man nichts besonderes können.
Es hilft, wenn man Lust hat etwas Neues auszuprobieren. Die Belohnung ist eine Menge Spaß, Erfahrungen, und ein neuer Blick auf das Leben.

Let’s improvise!

better mistakes

Video: Schmusi Buh!

Mittlerweile bin ich ja der Meinung, dass es schwieriger sein kann, einen simplen und eingängigen Text zu schreiben, als einen langen, überfrachteten, hirnlastigen.

Am Schönsten ist es, wenn es Spaß macht. Aber hören und sehen sie selbst.

Dieser Spaß entstand als Hochzeitsgeschenk für einen guten Freund.

Das Lied als MP3 herunterladen:

MP3 Download: Don Maxito und N-Jin – Schmusi Buh

Ton: Jingles und Werbung bei Radio Orange

 

 

 

 

In der Zeit bei Radio Orange genoss ich viele Freiheiten, wie etwa jene, ganz ohne Zensur oder Schwarzstift eigene Werbe-Satiren zu texten und zu gestalten, wie etwa hier:


Hart und Zart Werbung -
Actim-Alien und Sex-Marmelade

Aber auch die Jingles, mit welchen der Sender für sich selbst warb, durfte ich über einen längeren Zeitraum konzipieren und realisieren – hier eine Auswahl.
Interessant an dieser Aufgabe war der Versuch, die Pluralität des Senders wiederzuspiegeln, und mit einem Augenzwinkern doch eine Message rüberzubringen: der Sender braucht Dich. Er ist werbefrei, darf aber für sich werben – und will mit einer Mischung aus Ironie und Ernsthaftigkeit den Leuten vermitteln, dass es gut ist, wenn sie einen freien nicht-kommerziellen Sender unterstützen.



Abo-Jingle: Sportwagen



Abo-Jingle: Cowboys



Abo-Jingle: Mambo Hui Abo-Jingle



Abo-Jingle: Macarena-Style



Abo-Jingle: Macarena-Style Remix. Viel Cooler als das Original. Alles selbst gesungen.



Abo-Jingle: Böse Wölfe im guten Radio



Abo-Jingle: Böse Wölfe im guten Radio, Teil 2



Jingle für die Nationalratswahl-Berichterstattung

Hart und Zart

Potemkinsche Düsenflieger... A job not well paid, but well appreciated.

Ton: Feif Minuten

„Feif Minuten“
Caroline Hofer (text, voice), Jens Döring (music, production), Max Czerwenka (voice, recording) – additional voice contributions by Resonance FM and riist

Feif Minuten ist ein Random-Spiel.

Aus den Töpfen:
Musik, Athmos, Ambient und Sprache

würfelt eine Programmierung für 11.294 Sekunden ein fertiges Stück zusammen.
Dies ist beliebig oft möglich.

So entstehen Mini-Hörstücke; Soundinstallationen, die als anregende Appetizers und Zwischendurch-Mals portionsweise gespielt werden können.
Die Sätze sind aus dem Alltag, der Fantasie, der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Es gibt sie bisher in drei Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, und sie oft grammatikalisch gar nicht mal so richtig sind. Was Übersetzen das erschwert.



Feif Minuten
(Auszug)

Video: SummerRise 2011

Das SummerRise ist ein Sommer-Festival, welches seit bereits 11 Jahren existiert. Es ist wunderbar, nur nette Menschen kommen hin, und außerdem wird der Reinerlös immer einem guten Zweck gespendet.
Dieses Video beweist es.
(Konzept, Regie, Sounddesign: mc)

SummerRise 2011 Video – Direktlink

Ton: Als ich vom Donauturm sprang

Hör-Auszug aus einer schönen Geschichte von Anselm Eder.
Aus dem Buch “Österreichische Amts- und Heimatmärchen”,
erschienen im va Bene Verlag.

Die vorliegende Aufnahme ist nur eine Test-Version und wird demnächst durch eine vollständige und überarbeitete ersetzt.


Als ich vom Donauturm sprang – Layout Recording

Video: Hochzeitsgeschichten – Auf der Insel der Liebe

Zur Hochzeit eines guten Freundes haben wir dieses Video gedreht.
Eine Hommage an einen lieben Freund, seine Frau, und an eine unglaubliche Szene der Folge “Donauinsel” aus den Alltagsgeschichten von Elisabeth T. Spira.

Regie, Idee, Konzept und der Charakter links von Marcus Czerwenka.

 

Text: Happy Birthday, Monty Python!


Romani eunt domum,
aber die Pythons sind immer noch da!
Der Flying Circus wurde 40 – und bleibt Kult.

Lang ist´s her, und doch sind sie immer noch wichtiger Teil der Allgemeinkultur: Mit “Monty Python´s Flying Circus” begründeten John Cleese, Eric Idle, Terry Gilliam, Graham Chapman, Terry Jones und Michael Palin eine sehr eigene Form des Humors, der vielen als neuartig und wegweisend erschien.

Diese Pointe ist tot, ist sie nicht?

45 Folgen des verrückten Circus wurden gedreht; drei Staffeln mit je 13 Folgen und eine Staffel mit sechs Folgen, in welchen Sketches und Trickfilm-Animationen sich abwechselten, und die als Stilmittel unter anderem das Töten der Pointe etablierten, wie John Cleese einmal in einem Interview verriet. Die erste Sendung wurde am 5. Oktober 1969 um 23:00 Uhr ausgestrahlt.
Auch die Kennmelodie, John Philip Sousas Marsch “The Liberty Bell” erlangte Berühmtheit und konnte fortan zu keinem anderen offiziellen Anlass mehr gespielt werden, ohne bei den Hörern ein gewisses Schmunzeln hervorzurufen…

Der fliegende Zirkus

Was nicht viele wissen: auch eine Sonder-Episode wurde einmal gedreht, für das deutsche Fernsehen; hierfür lernten die Pythons ihre Texte phonetisch in deutscher Sprache, was ebenfalls zu einer mehr oder weniger freiwilligen Komik führte.
Unvergessen sind Szenen wie jene des “Dead Parrot Sketch”, das “Ministry of silly walks” oder die Schönheit des “Norwegian Fish Slapping Dance”, um nur einige wenige zu nennen.

Kein bisschen leise: completely different things

Auch nach der Zeit des Flying Circus waren die Pythons erfolgreich und aktiv; John Cleese etwa als Schauspieler, (Ein Fisch namens Wanda, als neuer “Q” in James Bond, und viele weitere), Terry Gilliam als Regisseur (Der König der Fischer, Fear and Loathing in Las Vegas, Twelve Monkeys, Brazil). Auch die Filme der Pythons (Die Ritter der Kokosnuss, Der Sinn des Lebens, Das Leben des Brian) waren erfolgreich.
Eric Idle arbeitet zur Zeit in Hollywood an einer Bühnenproduktion: “An Evening without Monty Python” , in der er Co-Regie führt und wo – wie der Name erkennen lässt – die Pythons nicht auf der Bühne stehen, sondern junge Talente deren Sketches neu interpretieren. Einen Vorschau-Clip findet man auf dem You-Tube-Kanal der Pythons, wo sich auch über 30 weitere Videos finden- O-Ton der Pythons: wenn schon illegal, dann stellen wir es wenigstens selber rein. Aber kauft bitte auch hie und da eine DVD von uns!
(mc/2009)

Bildbearbeitung: mc

Die verrückte Truppe in jüngeren Jahren... Bildbearbeitung: mc